Mittwoch, 22. Oktober 2008

22.10.2008: 3 kleine Optiken im Vergleich

Christiana Zirkel, Daniel Schenck und Hartwig Lüthen hängten parallel zum Hauptrohr 3 Fernrohre und fotografierten das selbe Objekt: M33

Christiane: 10cm f/6-Newton (Vixen), f=600mm, Canon 350D (unmodifitziert).
Natürlich ist in den Ecken etwas Koma erkennbar, aber ansonsten ein beachtliches Bild!

Daniel: Takahashi Sky 90 - (90mm f=500mm Fluorit-Apo).  First Light!, mit Takahashi Korrektor-Reducer, f=405mm, Olympus E410 DSLR. Daniel hatte die Kamera mangels Adapter äußerst improvisiert an dem Gerät befestigt., daher die leichte Unschärfe in der unteren Bildecke.
Daniel hatte die Kamera mangels Adapter äußerst improvisiert an dem Gerät befestigt., daher die leichte Unschärfe in der unteren Bildecke.




Hartwig: Russentonne (500mm f/6.3), Canon 350Da (modifiziert). Leider hatte ich ein paar Halterungsprobleme (Tonne bog weg), und leider habe ich die Bilder auch versehentlich als JPG (statt RAW) gespeichert. Daher grisselt der Hintergrund etwas, und die hellen Sterne sind bei genauem Hunsehen doppelt.


Samstag, 30. August 2008

30.08.2008: Erste CCD-Aufnahmen

Die Nacht vom 30.8.2008 war extrem klar. Konstantin hatte seine ST-10-Kamera mal testhalber in den Fokus gehängt und machte damit die folgenden Aufnahmen. Die Alt-Montierung ließ sich damit gut autoguiden:


Diese Aufnahme von M27 machte Konstantin von Poschinger mit der ST-10 im Fokus des Hauptrohrs.


 
Bei M76 lief die Nachführung noch erheblich besser.  


Wenn das Hauptrohr belegt ist, kann man immer noch eine 350D in den Fokus des Leiitrefraktors hängen! Foto Hartwig Lüthen



M15, der Kugelhaufen im Pegasus, stand in der 2. Nachtälfte auch schon hoch genug am Himmel. Dies ist ein LRGB- Bild mit der ST10 im Fokus des Hauptrohrs. Konstantin von Poschinger



Einige Beobachter stellten ihre Geräte vor dem Container auf. Ein 25cm- und ein 30cm-Dobson luden zu vergleichenden Beobachtungen der sommerlichen Deepskyobjekte ein. Karsten Lorenzen nutze den Stromanschluss der ASW, um sein GOTO-fähiges 8-Zoll Schmidt-Cassegrain-Teleskop zu verwenden. Beim tief stehenden Jupiter war der Große Rote Fleck gerade gut positioniert. Hartwig Lüthen warf seine DMK-Kamera auf den Markt, und so konnten wir trotz nicht optimaler Luftruhe auch mal etwas Planetendetail abllichten.

Samstag, 16. August 2008

16.08.2008: Partielle Mondfinsternis

Pünktlich zur fast totalen Mondfinsternis fand der ASW-Workshop statt. Es wurde eine unübersehbare Anzahl von Teleskopen auf demPlatz vor dem Astrocontainer aufgebaut:


 
Der Mond war zunächst noch hinter Cirren versteckt, aber dann konnten wir die Finsternis wunderbar verfolgen - die zweite gut beobachtbare Finsternis innerhalb von 2 Wochen!


Die Mondfinsternis wurde visuell und fotografisch verfolgt. Diese Aufnahmen (H. Lüthen) wurden im 10cm f/9 Leitrefraktor aufgenommen. Das untere Bild ist ein HDR-Komposit aus Bildern, die zwischen 1/125 und 3.2 Sekunden belichtet wurden. Es zeigt Detail im Kernschatten und in den beleuchteten Bereichen. Die Finsternis sah im Hauptrohr gleichzeitig spektakulär aus.

Mittwoch, 23. Juli 2008

23.7.2008: ISS über Handeloh

Es war wohl der Nachholbedarf: Eine immense Anzahl von Privatgeräten standen vor der ASW. Unter anderem erfolgte der erste Test der frisch erstandenen Montierungen von Christiane und Daniel (EQ5 neuer Bauart  und eine GP). Interessant war, dass Christianes Monti 600mm Brennweite über meherere Minuten nachführen konnte. Dann hatte Klaus noch ein 8 Zoll LX-200 aufgebaut, Tom hatte seinen 80mm ED parallel zum großen  Teleskop montiert, und da stand dann auch noch diese CGE-Monti mit einem C11... Das alles mitten in der Woche, bei  Mitternachtsdämmerung und Mond.
Die ISS hatte einen fast optimalen Überflug, den wir am Hauptrohr aufnehmen konnten. Die folgende  Serie zeigt  einige der erhaltenen ISS-Bilder im Fokus des großen Geräts. Die Kamera war eine DMK, und das Gerät wurde einfach von Hand per Sucher der Station hinterhergeschwenkt .


Samstag, 10. Mai 2008

10.05.2008: Spontane Astronomische Zusammenrottung

Carolin Liefke besuchte die Außensternwarte am 10.5.2008, einer der letzten Nächte der "Schönwetterkatastrophe" . Sie berichtete darüber im Astrotreff-Forum folgendes:

"Nachdem ich den Nachmittag über fleißig arbeiten war, kam ich nicht mehr rechtzeitig zum Stammtisch, aber Wolfgang und Oliver warteten auf mich und es ging gen Handeloh. Kurz vor Sonnenuntergang trudelten wir dort ein. Karsten und Harry waren schon da, und ich beeilte mich, nach Sonnenuntergang noch ein paar Stimmungsbilder mit Merkur zu schießen:

Der Mond in Kombination mit dem Mars, der ja erst am Nachmittag von erstem bedeckt worden war, mußten auch noch auf den Chip.
Hartwig und Johann trudelten ein, und Hartwig machte das große Hauptrohr fertig. Der Mond stand als großer Flammenwerfer im aschgrauen Licht am Himmel. Ich hängte meine Pentax K10D mal schnell an den als Sucher dienenden ED100 und bannte ihn auf den Chip:


Länger belichtet wird das aschfahle Licht sichtbar und der Terminator kommt gut heraus

Fotografieren durch das Hauptrohr wurde etwas schwieriger. Der eigentliche Okularauszug war nämlich zur Reparatur eingeliefert und man mußte mit einer einfachen Drawtube Vorlieb nehmen. Das eine oder andere Mondbild gelang dann doch.


Als nächstes sollte Saturn abgelichtet werden, doch ich hatte völlig vergessen, daß mein Kameraakku schon ITV und die Mond-Merkur-Konstellationen der letzten Tage überstanden hatte. Nachdem wir mühselig die Barlow an der richtigen Stelle der Verlängerungshülse eingeklemmt hatten, war nach einem ersten Testbild leider Schluß.
Wolfgang hatte Olivers Newton, Johanns Starfinder, Harrys Lightbridge auf EQ-Plattform und Karstens SC noch seinen Genesis gestellt, und ich hatte meine Nagler auf seinem praktischen Projektortisch abgetellt. Ab sofort gings auch für mich visuell weiter. Der Mond war aber doch schon recht störend hell, und inzwischen wird es in unseren breiten erst nach Mitternacht richtig dunkel. Trotz nicht optimalen Bedingungen konnten wir noch einige Standardobjekte und vieles, was ich erst letzte Woche auf dem ITV zuletzt gesehen hatte, mit den geräten in Augenschein nehmen.
Gegen halb zwei stellten wir plötzlich fest, wie spät es schon ist. Der Mond war zwar noch nicht ganz hinter dem Horizont verschwunden, aber die meisten von uns waren durch die varangegangenen Beobachtungsnächte doch schon einigermaßen strapaziert, und wir entschlossen uns zum kollektiven Aufbruch."
Caro"

Donnerstag, 8. Mai 2008

Mai 2008: Alles grün!

Alles grün !

Die ASW muss laut Baugenehmigung grün angestrichen werden, damit sie im Landschaftsbild nicht so auffällt. Daher wurden Anfang Mai  der Farbtopf ausgepackt:

Vorher

Währenddessen


  Nachher


Mittwoch, 7. Mai 2008

Mai 2008: Toms Galerie

Was man mit dem eigenen Gerät in Handeloh anstellen kann


Thomas Bähnck stellte sein Teleskop (8-Zoll Newton auf EQ6 mit 80mm Leitrohr) vor den Container in Handeloh. Aufgenommen hat er mit einer DSLR, nachgeführt wurde mit einer Webcam und Guidemaster. Hier die Galerie seiner sehenswerten Bilder:

M13, 7 X 180 Sekunden

M101

M51 (voller Bildausschniitt)


M51, volle Auflösung

Mai 2008: Schönwetterkatastrophe 2: Die Galerie

Das langanhaltende Wetter erlaubte es erstmals, im Fokus langbelichtete Deepsky-Aufnahmen zu erstellen. Erstmals haben wir Autoguiding mit der großen Montierung versucht. Hierzu verwendeten wir eine DMK-Kamera oder alternativ eine Mintron im Fokus des Leitrefraktors und das Programm Guidemaster .  Die FS-2 Steuerung war über einen Shoestring-Adapter an einen Rechner angeschlossen.  Im Fokus des Hauptrohrs hatten wir eine Canon 40D angebracht. 4-6 Aufnahmen mit 5 Minuten Belichtungszeit wurden mit Deep-Sky-Stacker addiert und in Fitswork nachbearbeitet.





     
M63


M64


 
M97 - der Eulennebel. Man beachte die vielen kleinen Galaxien im Umfeld 



Albireo - einfach ein Produkt eines Fokussierversuchs am Hauptrohr.

Dienstag, 6. Mai 2008

Mai 2008: Schönwetterkatastrophe 1


Anfang bis Mitte Mai kam es zu namibischen Verhältnissen in Handeloh. Es war über fast zwei Wochen jede Nacht klar. Und fast jede Nacht waren Beobachter in Handeloh und nutzten das schöne Wetter kurz vor Beginn der Mitternachtsdämmerung. Ob es sich um einen Werktag handelte oder Wochenende, merkte man nur daran, ob viele oder sehr viele Amateurastronomen ihre Geräte vor dem Container aufgebaut hatten.  Und da man jede Nacht beobachtete, fiel das Updaten dieser Seite ein wenig schwer.
  Tom mit seinem 8" Newton auf EQ6 


Smalltalk beim Warten auf die Nacht
 

Harry mit seiner equatorialen Plattform 


 12" Dobson mit equatorialer Plattform

 
Mike besuchte die ASW kurz vor Sonnenuntergang per Ultralightflugzeug


...  ... die ASW, frisch angemalt, aus seiner Perspektive!



Samstag, 12. April 2008

12.04.2008: Mond und Deepsky

Als es dunkel wurde, machten wir ein paar Mondbilder mit einer DMK 31AF04 Firewire-Kamera (f=4500mm). Das Seeing war nicht völlig perfekt, dennoch erhielten wir eine Reihe recht akzeptabler Bilder (verarbeitet mit Registax, Multipoint Alignment)

    Krater Theophilus

Trotz Halbmond versuchte Konstantin von Poschinger danach noch ein paar Fotos mit seiner DSLR (Canon EOS 40D). Es waren dies die ersten Aufnahmen im Primärfokus des Hauptrohrs. Ca. 20 Bilder (1-2 Minutenbelichtet) wurden mit Deep Sky Stacker addiert und mit Fitswork endbearbeitet. Man kann deutlich  das  Potential des neuen Fernrohr erahnen.
M51 im Fokus des Hauptrohrs, f=2116mm
M13 im Fokus des Hauptrohres
 

12.04.2008: ISS vor der Sonne


Am 12.4.2008 kam es in Handeloh zu einem seltenen Ereignis. Die internationale Raumstation ISS würde vor der Sonnenscheibe stehen. Mit {Calsky} kann man solche Transits heutzutage mit großer Genauigkeit vorhersagen.  Leider zog am Nachmittag ein Wolkenstreifen durch, aber dahinter klarte es wieder auf. Eine ganze Reihe von Amateurastronomen hatten sich in der ASW versammelt, um das Ereignis zu verfolgen und danach den Sternenhimmel zu  beobachten. Wir bewunderten zunächst das Resultat der professionellen Außenreinigung des Containers (danke Eric!) und bauten dann schnell die Geräte auf. Wolfgang hatte seinen kleinen Skywatcher-Mak auf einer Meade-Montierung da, Dirk seinen 8 Zoll Dobson, Konni einen Pentax-Refraktor auf Astrophysics Montierung. Hartwig hatte in einer Rollen-Reisetasche ein C8 mitgenommen. Dieses hatte ganz ZUFÄLLIG eine Schwalbenschwanzklemme für die Schienen auf dem GvA-Teleskop. Und Konni besaß doch noch ganz ZUFÄLLIG einen richtigen GLASfilter für 8 Zoll, den er netterweise auslieh. Leider kam der Transit etwa 60 Sekunden zu spät, sonst hätten wir keine Wolken vor der Sonne gehabt. Dennoch konnte man noch einigermaßen durch die Wolken hindurchgucken. Für Wolfgangs Webcam war das aber belichtungsmäßig problematisch.
Und dann wurden die letzten Sekunden nach einem Funkwecker gezählt, und ca 3 Sekunden vor der berechneten Mitte des Transits die Kameras gestartet. Direkt zur vorhergsagten Zeit ein schriller Aufschrei von Dirk! Er hatte eindeutig am meisten von dem Ereignis gehabt. Denn er guckte durch seinen 8 Zoll Dobson mit Folienfilter, und er beschrieb völlig begeistert, wie die Raumstation 2,9 Sekunden lang als äußerst detailreicher Schattenriss durch sein Gesichtsfeld sauste! Die DSLR-User ließen derweil ihre Kameras Dauerfeuer klicken.

ISS vor der Sonne (Hartwig Lüthen, Canon 350Da) mit einem 20cm f/10 SCT.

12.04.2012: Leute in der Außensternwarte

Der ISS-Überflug und der klare Himmel lockten ca. 10 Sternfreunde in die Heide - und das bei Mondlicht !


Samstag, 8. März 2008

8.3.2008: GvA-Außensternwarten-Workshop

Um es Mitgliedern zu erleichtern, die Außensternwarte zu nutzen, gibt es jetzt neben spontan vereinbarten Beobachtungsaktionen auch den Außensternwarten-Workshop mit festem Termin und Ankündigung auf der Homepage und im Sternkieker.

Der erste Termin war an 8, März. Wir rechneten mit einer Handvoll Interessierten , aber dann passierte es: Über 30 Sternfreunde schnupperten Heideluft und ließen sich die Geräte erklären. Unter  ihnen KP Schröder, der aus Mexiko angereist war und an der Konstruktion des Spiegelteleskops in den 80ern beteiligt war.