Montag, 2. Dezember 2013

Kometensession in Handeloh

Im Kometenblog steht ja schon die Story der Kometenbeobachtung in Handeloh in der Nacht vom 2.12.2013. Zunächst wurden Komet Jäger und Komet Nevski fotografiert. Und dann folgte der Star des Morgens, Komet 2013 R1 (Lovejoy).
(anklicken für volle Größe)
Dies ist ein Bild mit einer 1100Da mit dem 12.5" Astrographen in Handeloh. Es handelt sich um ein Mosaik aus 3 Bildern. Foto Hartwig Lüthen.
 

Freitag, 4. Oktober 2013

Handeloh im goldenen Herbst

Ende September und Anfang Oktober 2013 kam es zu einer Schöwetterkatastrophe. Ein Wochenende und der Feiertag am 3. Oktober boten auch die Möglichkeit, am nächsten Tag auszuschlafen.

Am Samstag waren nur 4 Beobachter vor Ort, von denen Olli und ich bis morgens durchielten, um Komet ISON abzulichten. In der Ferne konnte man die Hirsche röhren hören! Dafür steppte aber der Astrobär in der Nacht auf den 3. Oktober so richtig. Das übertraf schon deutlich die Dimensionen einer Spontanen Astronomischen Zusammenrottung (SAZ) und ging in Richtung Teleskoptreff. Nicht weniger als 12 Fernrohre waren im und um den Container im Einsatz, wenn Konni und ich auf der Rückfahrt richtig gezählt haben. Es gab alles zu sehen, vom großen Dobson über ein klassisches C11 aus den 1980ern, einen Orion-Astrographen, ein C11 Edged HD, und und und . Und da die Fotografie im Container ziemlich problemlos vor sich hinlief (Konnis Autoguiding sei Dank), konnten die Photographen durch viele dieser Teleskope auch mal durchgucken (phantastischer Anblick des Cirrusnebels im Dobson) oder sogar auf unkonventionelle Weise dabei helfen, den Orthogonalitätsfehler aus Thomas GOTO- 8" Newton zu beseitigen. Der danach alle Objekte, egal auf welcher Himmelshälfte brav "dead center" anfuhr .

Hier mal ein paar Fotos aus  dieser Zeit (Bilder anklicken, dann werden sie groß angezeigt): 

Pacman-Nebel, NGC 281, aufgenommen mit einem Pentax 75mm Refraktor, der eine der "Mitfahrgelegenheiten" an der El Capitan nutzte. Kamera Canon EOS 1100Da


Galaxie M33, gleiche Technik 

Komet ISON, 29.9.2013, 12" Astrograph der Sternwarte, Canon 1100Da

Jupiter, 29.9.2013, 14" ACF der Sternwarte, Kamera: DMK 21-618




Mittwoch, 17. Juli 2013

Bubble Nebel NGC 7635, Emissionsnebel und eine HII-Region im Sternbild Kassiopeia

4 Stunden am 7 Juli in der Aussensternwarte, von denen wir 2 Stunden unter (endlich wieder) dunklen Bedingungen und einer schönen Milchstraße belichten konnten, haben uns ein schönes Bild vom Blasennebel / Bubble Nebula ermöglicht.

12 Zoll Newton, 20x 300 Sekunden, ASA 800, Canon 1000Da


Sonntag, 24. März 2013

Komet PANNSTARRS über der eisigen Heide

Konni, Jürgen , Thomas und ich trafen uns in der Außensternwarte am späten Sonntag abend. Eisige Kälte, verschneite Heide! Den Kometen konnten wir schon in der hellen Dämmerung sehen. Als es dunkel wurde sogar mit freiem Auge. In Thomas 8" Newton sah er wie ein großes Kometchen aus, mit richtig hellem Schweif. Konni, Jürgen und ich montierten unsere Apos sehr weit oben auf den obersten Fernrohrschienen. Und konnten den Kometen erstmals dunklem Himmel vor dem Sternenhintergrund ablichten.

Hier ein Bild mit meinem 75/500mm Pentax SDHF-Refraktor, Verarbeitung mit DSS, PI, PS

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Sonntag, 10. Februar 2013

Völlig aus der Übung

Carsten Brockhoff, Jürgen Hill, Daniel Hazell und ich waren nach der längsten Schlechtwetterphase seit Menschengedenken reichlich aus der Übung, als wir am 10.2.2013 unsere erste ernsthafte Beobachtung 2013 starteten. Carsten konnte allerdings recht schnell seine hochintereassante Poncet-Plattform für seinen 12" Dobson in Betrieb nehmen. DAS nenne ich einmal eine Ansage: Jupiter bei 300X wie angewurzelt in der Bildfeldmitte eines DOBSONS, und das bei gutem Seeing.

Drinnen derweil leise Flüche der Fotografenzunft beim Versuch eines Jupiterfotos durch die noch ziemlich dichten Wolken.. Trotz einiger Probleme mit den Einstellungen konnte Jürgen mal mit der seiner ToUCam am 14-Zöller etwas vorlegen.

Nach einigem Hin- und Her konnte Hartwig seine DMK klarmachen, und damit ein paar Serien bei recht gutem Seeing schießen.


Jürgen die Nase klar vorn, als endlich die Deepskyfotoserien der Plejaden begannen. Er hatte seine EOS am Astrografen montiert und nutzte die Lichtstärke des Geräts gnadenlos aus...

Daniel und Hartwig hatten an ihren Refraktoren (Daniel nutzte den 10cm Refraktor der GvA, oben Hartwig seinen Pentax 75mm, unteres Bild) etwas Pech, da sie nicht merkten, wie die Eisblumen auf ihren Linsen wuchsen und wuchsen. Sowas geht auf Dauer auf den Kontrast.




Dennoch gibt es beim kommenden Videoworkshop endlich mal wieder etwas Rohmaterial zu bearbeiten. Und die nächste Astronacht ist hoffentlich nicht erst in 4 Monaten.