Sonntag, 10. Februar 2013

Völlig aus der Übung

Carsten Brockhoff, Jürgen Hill, Daniel Hazell und ich waren nach der längsten Schlechtwetterphase seit Menschengedenken reichlich aus der Übung, als wir am 10.2.2013 unsere erste ernsthafte Beobachtung 2013 starteten. Carsten konnte allerdings recht schnell seine hochintereassante Poncet-Plattform für seinen 12" Dobson in Betrieb nehmen. DAS nenne ich einmal eine Ansage: Jupiter bei 300X wie angewurzelt in der Bildfeldmitte eines DOBSONS, und das bei gutem Seeing.

Drinnen derweil leise Flüche der Fotografenzunft beim Versuch eines Jupiterfotos durch die noch ziemlich dichten Wolken.. Trotz einiger Probleme mit den Einstellungen konnte Jürgen mal mit der seiner ToUCam am 14-Zöller etwas vorlegen.

Nach einigem Hin- und Her konnte Hartwig seine DMK klarmachen, und damit ein paar Serien bei recht gutem Seeing schießen.


Jürgen die Nase klar vorn, als endlich die Deepskyfotoserien der Plejaden begannen. Er hatte seine EOS am Astrografen montiert und nutzte die Lichtstärke des Geräts gnadenlos aus...

Daniel und Hartwig hatten an ihren Refraktoren (Daniel nutzte den 10cm Refraktor der GvA, oben Hartwig seinen Pentax 75mm, unteres Bild) etwas Pech, da sie nicht merkten, wie die Eisblumen auf ihren Linsen wuchsen und wuchsen. Sowas geht auf Dauer auf den Kontrast.




Dennoch gibt es beim kommenden Videoworkshop endlich mal wieder etwas Rohmaterial zu bearbeiten. Und die nächste Astronacht ist hoffentlich nicht erst in 4 Monaten.